Montag, 23. Januar 2012

Sach- und Fachbücher

Hab mal aktuelle Fotos meiner Sach- und Fachbuchecke gemacht.

Gartenbücher, Elternratgeber, Computerbücher, Fremdsprachen, Judentum, Schul- und Lernbücher, Lexika, Allgemeinbildung, Intelligenztests, Pixibücher


Medizinbücher, Psychologiebücher, Astrologiebücher, Spirituelles, Kochbücher, Hörspiele, CD-Roms

Sonntag, 22. Januar 2012

Buchchallenge Januar

Lies ein Buch, bei dem ein Tier eine Hauptrolle spielt

So lautet die Aufgabe für Januar 2012. Ich habe mich deshalb nach langen Überlegungen für "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel entschieden.

Kurzbeschreibung von Amazon
Was soll man sagen -- Indien hat Yann Martel sehr gut getan. In Bombay nämlich hat er nicht nur meditative Kraft gewonnen, sondern, so scheint es, auch die unbeschwerte Lust am Fabulieren gelernt. Auf der Reise durch die Fremde fiel ihm eine ganz und gar eigentümliche Geschichte in den Schoß, die von den merkwürdigen Abenteuern des hinduistischen Zoobesitzersohnes Pi Martel erzählt, der nicht nur mit dem Titel gebenden Tiger namens Richard Parker, sondern auch mit einer Hyäne und einem veritablen Orang-Utan an Bord Schiffbruch erlitt. Eine Odyssee, auf der der Tiger alles verschlingt -- bis auf Pi, der immer neue Geschichten zu berichten weiß.

Meine Meinung
Pi, dessen Vater einen Zoo in Indien leitet, interessiert sich für Religion und versucht Gott sowohl im Islam, im Christentum wie auch im Buddhismus nahe zu kommen.
Pis Familie beschließt nach Kanada auszuwandern und zwar mit den Tieren des Zoos. Der Frachter sinkt und Pi findet sich als einziger Überlebender auf einem Rettungsboot wieder.
Ganz allein ist er auf dem Boot allerdings doch nicht, denn auch ein Zebra, eine Hyäne, ein Gorilla Weibchen und Richard Parker sind auf dem Rettungsboot. Richard Parker ist der Tiger mit dem Pi nun also einige lange Monate auf dem kleinen Boot unterwegs sein wird.

Die Geschichte entführt uns in eine fremde Welt voll Wunder. Sie ist stellenweise recht philosophisch und liefert jede Menge Stoff zum Nachdenken, trotzdem konnte sie mich nicht so ganz überzeugen. Wobei ich nicht zu sagen vermag, woran es lag.

Bewertung
3 von 5 Sternen

Buchstabe F

Die Wahl viel diesmal auf "Ohne Entschuldigung" von Isamu Fukui.

Kurzbeschreibung von Amazon
Irgendwo in einer anderen Welt: In einer namenlosen Metropole kontrollieren ein selbstherrlicher Bürgermeister und ein Kader von ultraautoritären Lehrern mit eiserner Faust das Schulsystem – und damit das Denken der Menschen. Doch da sagt eine Gruppe ehemaliger Schüler, die sich selbst „Schulschwänzer“ nennen, dem Bürgermeister und seinen Schergen den Kampf an. Sie wollen das repressive System zu Fall bringen – und schrecken dabei vor keinem Mittel zurück …

Meine Meinung
Mit diesem Buch wurde eine sehr realistische Dystopie geschaffen. Schulen werden zu Folterkammern, in denen die Kinder den Lehrern und ihren Launen hilflos ausgeliefert sind. Willkürlich werden Prüfungszeiten verkürzt, Strafen verhängt und das Strafmaß unverhältnissmäßig hoch angesetzt.
Die Schüler tragen Strichcodes, mit denen sie gescannt werden wenn sie das Schulgebäude verlassen oder die U-Bahn benutzen wollen.
Eine Gruppe Jugendlicher hat diesem Terror den Kampf angesagt. Der Bürgermeister dieser Stadt ist bemüht die Vorfälle geheim zu halten und lässt deshalb regelmäßig Warnungen vor neuen gefährlichen, ansteckenden Krankheiten verbreiten (was ja auch bei unseren Politikern ein beliebtes Spiel ist).
In diesem Buch wird die Geschichte aus Sicht des Schüler Tack erzählt, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in die Kämpfe hineingezogen wird.

Unter Berücksichtigung, dass der Autor dieses Buches gerade 15 Jahre alt war, ist das Buch nicht nur eine gelungene Dystopie sondern zeugt auch von scharfer Beobachtungsgabe.

Bewertung
4 von 5 Sternen

Buchstabe E

Diesmal hab ich mich für "Quest" von Andreas Eschbach entschieden.

Beschreibung von Amazon
In einer fernen Zukunft, in der selbst die Urheimat der Menschen einer vergessenen Vergangenheit angehört, begibt sich der alternde Raumschiff-Kommandant Quest auf eine aussichtslos erscheinende Suche: Er will jenen Planeten finden, auf dem erstmals Leben entstanden ist; denn dort, so sagt die Legende, ist es möglich, Gott zu begegnen. Quest verheimlicht seiner Mannschaft, dass er tödlich erkrankt ist und ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Auch die drohende Invasion durch einen fernen Sternenkaiser kann ihn nicht daran hindern, seinen eigenen Weg zu gehen. Mit sich nimmt er eine ganze Welt, denn seine Mannschaft setzt sich aus Vertretern aller gesellschaftlichen Schichten zusammen - von den privilegierten, dünkelhaften Adligen bis hin zum unterdrückten Arbeiter. Nicht alle sind mit dem herrschenden System zufrieden, und die Situation wird nicht weniger kompliziert, als man auf einen gehemnisvollen Mann aus der Vergangenheit stößt.

Meine Meinung
SF zählt normal nicht zu meinen bevorzugten Genres, trotzdem fand ich dieses Buch gut und unterhaltsam.
Die Menschen haben sich auf verschiedene Planeten verteilt und den dortigen Gegebenheiten angepasst. Es gibt viele Legenden und niemand weiß was davon Wahrheit und was nur Dichtung ist.
Es gibt 3 Gesellschaftsschichten - die Edlen, die Freien und die Niederen.
Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens treffen wir auf verschiedenste Kreaturen, die meisten davon deutlich höher entwickelt als die Menschen.
Das Buch ist durch den Plot philosophisch angehaucht und erscheint mir vom wissenschaftlichen Standpunkt her recht realitätsnah.

Bewertung
4 von 5 Sternen

Buchstabe D

Für den vierten Buchstaben hab ich "Das Maya-Ritual" von Patrick Dunne ausgewählt.

Kurzbeschreibung von Amazon
Während einer spektakulären Sonnenkonstellation über der alten Mayastadt Yukatan wird ein amerikanischer Fernsehproduzent geköpft. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den USA und Mexiko werden die Meeresbiologin Jessica Madison und ihr Kollege Ken Arnold von der mexikanischen Polizei engagiert, um im Zenote, dem heiligen Opferbrunnen, nach dem verschwundenen Kopf des Ermordeten zu suchen. Ihr Tauchgang hat schreckliche Folgen, und schon bald werden die beiden mit weiteren unerklärlichen Todesfällen konfrontiert ...

Meine Meinung
Eingebettet in die mystische Umgebung Mexikos, im Reich der Mayas spielt dieses Buch. Die Geschichte ist leicht und schnell zu lesen. Ganz das, was der Ttiel erhoffen lässt findet man nicht. Spannend und unterhaltsam ist das Buch trotzdem.

Bewertung
4 von 5 Sternen

Donnerstag, 12. Januar 2012

Buchstabe C

Diesmal hab ich mich für Amanda Cross "Albertas Schatten" entschieden.

Kurzbeschreibung bei Amazon
Kate Fansler, Literaturprofessorin und eine ausgesprochen unkonventionelle Person, hat wenig Lust, auf die langweilige Party ihres Bruders, eines gravitätischen Anwalts, zu gehen. Aber dann lässt sie sich doch überreden. Zum Glück - denn hier erfährt sie vom mysteriösen Verschwinden Alberta Ashbys, der Nichte und Erbin einer kürzlich verstorbenen englischen Schriftstellerin.
Als Kate sich in Albertas Tagebuch vertieft, ist sie sofort fasziniert von dieser eigenwilligen und selbstbewussten Frau. Sie beginnt mit Nachforschungen, die sie in die seelischen Abgründe von Literaturspezialisten und anderen merkwürdigen Menschen und am Ende zu einer höchst überraschenden Lösung führen.

Meine Meinung
Ein etwas anderer Krimi. Sowohl die Hauptfigur wie auch die ganze Geschichte unterscheidet sich von den Krimis die ich bisher gelesen hab.
Als Krimi hat er mich etwas enttäuscht, als Roman war er nicht schlecht.

Bewertung
3 von 5 Sternen

Mittwoch, 11. Januar 2012

Buchstabe B

Ich hab mir für Jan Burke "Morgen früh, wenn Gott will" entschieden.

Kurzbeschreibung bei Amazon
Reporterin Irene Kelly verliert einen Kollegen und Freund durch einen hinterhältigen Paketbombenanschlag. Sie setzt alles daran, den Mörder zu finden und stößt schon bald auf eine heiße Spur: Geheimnotizen des Opfers zu einem grausamen Mordfall, der 35 Jahre zurückliegt. Systematisch wurden seither alle wichtigen Zeugen beseitigt. Schon bald zieht der Killer auch immer engere Kreise um Irene...

Meine Meinung
Ein rasanter Thriller den man nicht mehr aus der Hand legen will. Die Figuren in dem Buch sind sympatisch und es breitet keine Probleme sich in die Geschichte einzufinden.

Bewertung
4 von 5 Sternen