
Autor: Carol Goodman
Gebundene Ausgabe: 455 Seiten
Verlag: Heyne
Kurzbeschreibung (von Amazon)
Zwanzig Jahre nach ihrer Schulzeit kehrt Jane Hudson als Lehrerin in das einsam am See gelegene Internat zurück. Eines Tages entdeckt sie ein Blatt aus ihrem lange verschollenen Tagebuch. Ein Zufall? Und was bedeuten die geheimnisvollen Rituale der Mädchen am Ufer des Sees? Die Vergangenheit droht Jane einzuholen.
Meine Meinung
Der erste Teil spielt in der Gegenwart.
Jane geht als Lehrerin an die Heart Lake School. Nach Kurzem beginnen mysteriöse Botschaften aufzutauchen, die in Jane Erinnerungen an ihre eigene Schulzeit dort aufkommen lassen. Sie fühlt sich bedroht, denn alles weist darauf hin, dass irgend jemand Janes altes Notizbuch aus ihrem letzten Jahr an der Heart Lake gefunden hat, in dem sich schreckliche Dinge zugetragen haben.
Die Ereignisse aus ihrer Schulzeit beginnen sich zu wiederholen und Jane bekommt es mit der Angst zu tun. Dann passiert das, was Jane am meisten gefürchtet hat, eine ihrer Schülerinnen wird tot im See aufgefunden.
Im zweiten Teil kehren wir in Janes Schulzeit zurück.
Jane, ein Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, war immer eine Außenseiterin. Ihre Mutter wollte, dass Jane sich den wohlhabenderen Kinder anschließt, damit sie einmal aus diesem Leben entkommen kann.
Jane lernt die Geschwister Lucy und Matthew kennen und freundet sich mit ihnen an. Gemeinsam lernen sie und Jane schafft es schließlich ein Stipendium für die Heart Lake School zu bekommen. Gemeinsam mit Lucy beginnt sie dort und zwischen den beiden und Deidre, ihrer Zimmerkollegin, beginnt eine tiefe Freundschaft. Sie brechen mit ihren Aktionen einige Schulregeln. Die Ereignisse führen schließlich dazu, dass Matthew an eine weiter entfernt liegende Schule versetzt wird. Dadurch kommt es zu einem tiefen Riss in der Beziehung der Geschwistern Lucy und Matthew. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und endet mit einem tragischen Tod.
Im dritten Teil kehren wir wieder in die Gegenwart zurück.
Die Ereignisse werden ab hier aus der Gegenwart erzählt mit gelegentlichen Rückblenden in die Vergangenheit. Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich langsam zu einem vollständigen Bild.
Die Erzählung ist spannend, bedrückend und düster zugleich, die Autorin deckt geschickt nach und nach Wichtiges aus der Vergangenheit auf. Die Rückblenden sind kursiv geschrieben, so dass sofort klar ist in welcher Zeit die Geschichte gerade spielt.
Bewertung


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